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KKV Regionalverband Ost

3. Regionaltreffen des KKV Regionalverbandes Ost

Soziale Marktwirtschaft ohne Katholische Soziallehre nicht denkbar – Neue Impulse durch »Caritas in veritate«? war das Thema des Hauptreferates am Samstag, 29.05.2010, anlässlich des dritten Regionaltreffens des KKV Regionalverbandes Ost vom 28. – 30.05.2010 in der Heimvolkshochschule Uder (Eichsfeld).

Der Referent war Bernd-M. Wehner, Bundesverbandsvorsitzender des KKV, Köln, der mit einem großartigen Vortrag die Zuhörer begeisterte. Die Arbeit des KKV wurde von 2009 - 2011 unter das Jahresthema: »Renaissance der Sozialen Marktwirtschaft – Hoffnungszeichen für eine gerechtere Welt.« gestellt. Bernd-M. Wehner unterstrich, dass die ethischen Grundwerte der Sozialen Marktwirtschaft und das damit verbundene Menschenbild wieder ins Bewusstsein gerufen werden müssen. Er verwies auf die 8 Gebote der Sozialen Marktwirtschaft, die der KKV in München anlässlich des Ökumenischen Kirchentages in einem Appell verabschiedete.

»Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung« war das Thema des 2. Referates und wurde engagiert durch Andreas Schuppert, Dresden, vorgetragen. In diesem Zusammenhang stellte Elisabeth Maßnick, Berlin die »Fazenda da Esperanca« in Nauen vor, für die sie sich unterstützend einsetzt. Sie konnte einen stattlichen Geldbetrag für ihr Projekt in Uder sammeln.

Am Samstag fuhren die 63 KKVer bei strahlendem Sonnenschein zu einer Marienandacht nach Klüschen Hagis, um mit Maria, der Patronin des KKV, die Knoten ihres Lebens zu lösen. Waldemar Misch hatte dazu bewegende Texte und Gebete vorbereitet. Den sakramentalen Segen spendete der Rektor des Bergklosters Heiligenstadt, Pfarrer Bernd Kucklick. Jeder Tag begann mit dem Morgenlob unter Leitung von Max Guttmann.

KKV Regionaltreffen

Die KKV Mitglieder aus Berlin. Erfurt, Görlitz, Leipzig und die Gäste aus Hildesheim und Wiesbaden erlebten an diesem Wochenende Gemeinschaft und erhielten neue Impulse für ihre Arbeit im Verband Nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche in Uder endete das Regionaltreffen im Bildungshaus des Grenzlandmuseums, in Teistungen, am ehemaligen Todesstreifen. Der Bürgermeister Horst Dornieden, begrüßte die Gruppe und berichtete aus dem Leben an und mit einer Grenze, die über viele Jahre Familien großes Leid zufügte und trennte. Dort wo 1973 die Klosteranlage der Zisterzienserinnen der Grenzsicherung durch Sprengung zum Opfer fiel, entstand 1990 das Kongreß- und Freizeitzentrum Victor’s Residenzhotel. Die Reste der Klostermauern, ein Gebäude und ein Klostertor wurden sehr gut in die Hotelanlage integriert.

Nach kurzem Aufenthalt im Hotelcafe empfahl uns Gregor Schmitt mit dem irischen Segensgruß der Straße, die uns zusammenführt »und bis wir uns wiedersehen, halte Gott uns fest in seiner Hand«.
R.K., KKV RV Ost